Wie das Englischlernen zur Gewohnheit wird

Disziplin und Zeit zum Englischlernen aufzubringen, ist nicht immer leicht – vor allem, wenn Sie arbeiten müssen oder auch noch etwas anderes studieren. Uns bei EF English Live liegt Ihr Erfolg am Herzen: Mit den folgenden praktischen Tipps verwandeln Sie eine anspruchsvolle Aufgabe in eine hilfreiche Gewohnheit!

Wie aber wird aus einer Anforderung eine Gewohnheit? Und wie kann Ihnen dies beim Englischlernen helfen?

Zu der Frage, wie sich Gewohnheiten bilden, gibt es zahlreiche Untersuchungen, die insbesondere für die Geschäftswelt und die Optimierung von Produktivität interessant sind.

Wenn es um produktives Lernen geht, treffen viele der gleichen Regeln zu.

Wie sich eine Gewohnheit bildet

Gewohnheiten sind eine Methode, mit der unser Gehirn unsere Produktivität steigert. Wenn wir eine neue Aufgabe angehen, kostet es uns zunächst sehr viel Energie und Mühe, die entsprechende Leistung zu erbringen. Wiederholt sich die Aufgabe aber und haben wir verstanden, wie sie funktioniert, so beginnt das Gehirn, sie unbewusst auszuführen und setzt so mehr Raum zum Denken frei.

Gewohnheiten werden oft als „Schleifen“ bezeichnet. Das Gehirn verwandelt eine Gewohnheit in eine Reihe von Handlungen oder Komponenten. Diese umfassen:

AUSLÖSEREIZ – der Auslöser, der das Gehirn in einen automatischen Modus versetzt

ROUTINE – die Handlung, die jedes Mal wiederholt wird (physisch oder emotional)

BELOHNUNG – das Ergebnis; Freisetzung von Endorphinen/Abschluss einer Aufgabe/Entspannung. Die Belohnung kann unterschiedlichste Formen annehmen.

Dieser Kreislauf wird tief in unserem Gehirn verankert, darum benötigt man auch viel Zeit und Mühe, bevor sich eine neue Gewohnheit formt oder eine alte ändern lässt.

Was sich niemals ändert, ist die Schleife: Auslösereiz, Routine, Belohnung. Wenn Sie also eine neue Gewohnheit formen oder eine alte umformen wollen, müssen Sie diese Struktur einhalten, auch wenn Sie die Dinge ändern, die Sie für Ihre Routine oder Belohnung tun.

Tipps, wie man gute Gewohnheiten ausbildet

  1. Setzen Sie sich selbst ein Ziel

Ein Ziel ist von wesentlicher Bedeutung, damit Sie etwas haben, auf das Sie zusteuern und für das Sie strukturiert lernen können. Für die Zielsetzung können Sie die sogenannte SMART-Methode anwenden. Ihre Ziele sollten folgende Merkmale haben:

Specific – Spezifisch

Measurable – Messbar

Attainable – Akzeptiert

Relevant – Realistisch

Time-bound – Terminiert

Ihr Ziel sollte ehrgeizig, aber Ihr Plan zu seiner Erfüllung übersichtlich und in einfache Abschnitte unterteilt sein.

  1. Stellen Sie einen Plan auf

Wenn Sie sich ein SMART-Ziel setzen, brauchen Sie einen Plan für Ihren Weg dorthin. Die meisten großen Ziele – wie zum Beispiel eine Fremdsprache lernen oder ein vollwertiges Gespräch mit einem Muttersprachler führen können – erreicht man durch Üben und das Wiederholen kleiner, übersichtlicher Aufgaben.

  1. Suchen Sie sich einen produktiven Ort

Gewohnheit und Wiedererkennung funktionieren für das Gehirn ganz einfach: Wählen Sie einen aufgeräumten, entspannenden Ort, an dem Sie ohne Ablenkung lernen können, und kehren Sie jeden Tag zur gleichen Uhrzeit dorthin zurück, um sich Ihren Studien zu widmen. Ihr Gehirn gewöhnt sich an diesen Ort; Körper und Geist bereiten sich darauf vor und sind aufnahmefähig, sobald Sie dort ankommen.

  1. Wiederholung

Der Schlüssel zur Ausbildung einer Gewohnheit ist Wiederholung. Es bringt gar nichts, eine Woche lang intensiv zu lernen und dann zwei Wochen Pause zu machen. Regelmäßige, kleine Lerneinheiten sind für die meisten von uns ideal.

  1. Teilen Sie sich Ihre Kräfte gut ein

Überlasten Sie Ihr Gehirn nicht mit zu vielen Informationen auf einmal. Übersichtliche Lerneinheiten sind sehr viel zweckdienlicher. Nehmen Sie sich 15 bis 40 Minuten pro Tag vor – so laufen Sie nicht Gefahr, sich völlig auszupowern, haben aber genug Zeit zum Wiederholen. Steigern Sie die Lerndauer nur dann, wenn 30 Minuten mit Leichtigkeit vergehen.

  1. Nutzen Sie „tote“ Zeit

Dieser Tipp ist einer der Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Sprachenlernen. Ihre „tote“ Zeit ist nicht das Gleiche wie speziell für diesen Zweck reservierte Lernzeit, in der Sie sich bewusst auf Ihre Studien konzentrieren. Sie können „tote“ Zeit jedoch zur Aktivierung Ihres Unterbewusstseins nutzen – hören Sie Hörbücher, Radio oder Podcasts auf Englisch, während Sie zur Arbeit pendeln oder joggen. Ihr Gehirn wird die Sprache aufnehmen, ohne dass Sie sich bewusst ums „Verstehen“ bemühen müssen. Auch Ihr Hörverständnis wird dadurch positiv beeinflusst.

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