Business Small Talk Englisch am Kaffeautomaten

Business Small Talk Englisch am Kaffeautomaten

Sind Sie bereits in einem englischsprachigen Arbeitsumfeld tätig, obwohl Ihnen manchmal noch die treffenden Worte fehlen? Oder haben Sie einen englischsprachigen Kollegen, mit dem Sie gerne näher in Kontakt treten würden?

Dieser Leitfaden von EF English Live bringt Ihnen geläufige Ausdrücke für zwanglose Plaudereien am Arbeitsplatz näher.

Am Kaffeeautomaten

Den Milchkaffee in der Hand, die Excel-Tabellen in der Warteschleife – in einer eher entspannten Situation wie dieser ist auch der Austausch unter Kollegen oft lockerer. Die folgenden Ausdrücke sind leicht zu verstehen und auch einfach anzuwenden.

 1. (to) play catch up – wenn man spät mit etwas angefangen hat und sich dann anstrengen muss, um die verlorene Zeit aufzuholen. Der Ausdruck bedeutet aber nicht, dass Sie faul waren (!). Häufig bezieht er sich auf Aufträge, die in letzter Minute auf dem Schreibtisch landen, oder auch auf enge Fristen.

Beispiel:
“We’re playing catch-up on that commission from France”
Bedeutet: „Wir machen Überstunden, um alles für den Auftrag aus Frankreich fertig zu bekommen.“

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Wann können Sie diesen Ausdruck verwenden?

Wenn Sie gestresst sind bzw. unter Druck stehen und ein Projekt abliefern müssen; wenn es Sie Mühe kosten wird, etwas zu erledigen, mit dem Sie spät dran sind. Sie können ihn auch einsetzen, um Ihr eigenes Team zu motivieren oder auf Trab zu bringen  – “we’re playing catch-up here, guys” –, denn er hebt die Wettbewerbssituation hervor (to catch up = einholen).

2. (to) pay a premium – man bezahlt einen höheren Preis für etwas, da die Qualität oder der Ruf besser ist.

“We’re paying a premium for the plug from X Box, but it’s worth it”
„Wir bezahlen einen Aufpreis für den Stecker von X Box, aber das ist er wert.“

Wann können Sie diesen Ausdruck verwenden?

Sie können ihn ohne Probleme in zwanglose Gespräche in der Teeküche einfließen lassen – er bezieht sich einfach auf ein Geschäft, das Sie getätigt haben und bei dem das Unternehmen (oder Sie selbst) einen Preis über dem normalen Marktpreis bezahlt hat. Auch wenn Sie sich selber bzw. den Geschäftsabschluss in einem besonders guten Licht darstellen oder Anerkennung gewinnen möchten, können Sie diesen Ausdruck einsetzen.

 3. an uphill struggle/battle – es gilt, eine große Hürde zu überwinden.

In einem amerikanischen Unternehmen ist ‘uphill battle’ geläufiger; ‘uphill struggle’ ist das Äquivalent in Großbritannien.

Beispiel:

“Getting this new construction under budget is an uphill struggle, but we have to make it happen.”
„Dieses Bauprojekt im Budgetrahmen zu halten, ist ein harter Kampf, aber wir müssen es schaffen.“

Wann können Sie diesen Ausdruck verwenden?

Wenn Sie über ein besonders problematisches Projekt sprechen, oder wenn Sie den Anschein erwecken möchten, dass etwas besonders schwierig ist (!). Der Ausdruck ließe sich auch sehr schön zusammen mit ‘playing catch-up’ verwenden  – z. B. “We’re playing catch-up on the construction project and it’s going to be an uphill struggle.” („Wir hängen mit dem Bauprojekt hinterher, und es wird ein harter Kampf werden.“)

4. (to) go upmarket – man verkauft die Marke an ein wohlhabenderes Publikum/man wird für gehobenere Märkte interessant.

Beispiel:

“We’ve decided to go upmarket and sell our scarves at Liberty/Macy’s/smart department store…”
„Wir haben beschlossen, unsere Halstücher in einer gehobeneren Preisklasse anzubieten und werden sie bei Liberty/Macy’s/in einem Luxuskaufhaus verkaufen.“

two colleagues speaking office

Wann können Sie diesen Ausdruck verwenden?

Sie beschreiben damit ein „Upgrade“ im Businessplan bzw. die Entscheidung, Preis und Qualität eines Produkts zu steigern und es somit an einkommensstärkere Kunden zu verkaufen. Den Ausdruck sollten Sie vor allem im Einzelhandelsbereich kennen. Sie können ihn aber auch sozusagen inoffiziell verwenden, wenn Sie über sich selbst und Ihre Besitztümer sprechen  – z. B. “We’re looking to get a new car…thinking of going upmarket and getting something sporty.” („Wir wollen ein neues Auto kaufen und denken über etwas Exklusiveres nach, vielleicht einen Sportwagen.“)

5. (to) buy into – etwas unterstützen oder befürworten/mit etwas einverstanden sein

Diesen Ausdruck verwendet man nicht, wenn man etwas kauft – er hat sich zu einer Metapher der Geschäftssprache entwickelt, mit der man die Handlung oder Meinung eines Kollegen oder Unternehmens unterstützt oder befürwortet.

Beispiel:

“David in finance says there are pay rises on the way. I’m definitely buying into that!”
„David aus der Finanzabteilung sagt, es stehen Gehaltserhöhungen an. Das kann ich nur befürworten!“

Wann können Sie diesen Ausdruck verwenden?

Wenn Sie etwas interessiert oder Ihre Aufmerksamkeit erregt, von dem Sie glauben, dass es eine gute Perspektive für Sie oder das Unternehmen sein könnte. Sie können ihn auch gegenüber potenziellen Geschäftspartnern verwenden, um Ihr generelles Interesse an einem Angebot kundzutun – z. B. “The plan you’re offering is definitely something we would consider buying into.” („Wir werden Ihren Plan definitiv in Erwägung ziehen.“)

Und diese Ausdrücke sollten Sie besser vermeiden …

Diese Ausdrücke wurden in einer Umfrage des Forbes Magazine über nervtötenden Business-Jargon aufgelistet. Wir haben uns drei Favoriten ausgesucht, die besonders geschmacklos, völlig breitgetreten und schlicht merkwürdig sind. Nutzung auf eigene Gefahr …

 1. Open the kimono – wörtlich: den Kimono öffnen

Forbes zufolge kann dieser Ausdruck für ‘revealing information’ (die Preisgabe von Informationen) verwendet werden, oder um Zugang oder nützliche Informationen über einen Kunden zu erhalten, z. B. “Head office want to know about this new deal we’ve got brewing. I told them we would open the kimono once we have it settled.” („Die Direktion möchte mehr über dieses neue Geschäft wissen, das wir am Köcheln haben. Ich habe gesagt, wir werden den Schleier lüften, sobald wir es unter Dach und Fach haben.“)

2. To make hay – wörtlich: Heu machen

Dies ist die Kurzform von ‘to make hay while the sun shines’, was so viel bedeutet wie das Eisen schmieden, solange es heiß ist, also einen günstigen Zeitpunkt voll ausnutzen und so viele Vorteile daraus ziehen wie möglich. Heutzutage wird der Ausdruck in der Geschäftswelt verwendet und heißt einfach, innerhalb kurzer Zeit sehr produktiv sein oder viel Geld erwirtschaften.

3. Thinking outside the box – wörtlich: außerhalb der Kiste denken

Eine der überstrapaziertesten Wendungen im Business-Englisch überhaupt – und eine, die sich in viele andere Kulturen eingeschlichen hat. “Thinking outside the box” bedeutet, auf unkonventionelle Art und Weise, also „quer“ zu denken, etwas außerhalb der Norm zu tun oder an einer einfallsreichen Lösung für ein geläufiges Problem zu arbeiten. So leid es uns tut, zu irgendeinem Zeitpunkt Ihres Arbeitslebens werden auch Sie diesen Ausdruck verwenden.

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