6 Tipps für eine „englische“ Körpersprache


Wie allgemein bekannt ist, geht es beim Erlernen einer Fremdsprache nicht nur um die Wörter, die man benutzt. Es heißt, unsere Sprache bestehe nur zu sieben Prozent aus dem, was wir sagen – der Rest sei Körpersprache oder kontextabhängig. Und wenn Körpersprache nun so wichtig ist, wie können Sie Ihre „englischer“ machen? Befolgen Sie diese sechs einfachen Tipps, damit sich auch Ihr Körper ausdrückt wie ein englischer Muttersprachler.

Richtig begrüßen

Es ist immer gut zu wissen, ob Sie jemandem zur Begrüßung die Hand geben, ihn umarmen oder gar auf eine oder beide Wangen küssen sollten. Am einfachsten finden Sie heraus, was zu tun ist, wenn Sie dem Beispiel der anderen folgen. Beobachten Sie genau, was die Menschen in Ihrer Umgebung tun, und bald werden Sie die Gepflogenheiten der englischen Begrüßung verstanden haben. Im Zweifelsfall können Sie sich immer fürs Händeschütteln entscheiden – das mag mitunter recht formell wirken, aber zumindest treten Sie damit niemandem zu nahe.

Blickkontakt herstellen

In den meisten englischsprachigen Kulturen gilt es als höflich, dem Gesprächspartner direkt ins Gesicht zu blicken. Wenn Sie mit jemandem sprechen, sehen Sie in seine Richtung, aber starren Sie ihn nicht zu lange an. Schauen Sie ab und zu woanders hin und dann wieder zum Sprecher bzw. Ihrem Gegenüber. So vermeiden Sie, dass sich jemand unbehaglich fühlt.

Zuhören

Wir verlassen uns oft auf die Körpersprache eines Menschen, um festzustellen, ob er uns zuhört oder nicht. Zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner, dass Sie bei der Sache sind, indem Sie nicken, wenn er etwas sagt, dem Sie zustimmen, bzw. den Kopf schütteln, wenn das Gegenteil der Fall ist.

Gerade sitzen

Auch dadurch zeigen Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie zuhören und ihm Respekt entgegenbringen. Eine gute Haltung erleichtert außerdem das Atmen, was sehr wichtig für Ihre Aussprache ist und verhindert, dass Sie nervös werden.

Mit den Händen sprechen

Englische Muttersprachler nehmen gerne ihre Hände, um Größe, Richtung oder Form anzugeben. Trauen Sie sich ruhig, mit den Händen zu sprechen – schon mit einfachen Gesten können Sie einem wichtigen Aspekt mehr Betonung verleihen. Zeigen Sie jedoch nicht direkt mit dem Finger auf jemanden, denn das gilt als unhöflich.

Lächeln

Der Gesichtsausdruck ist im Englischen ebenfalls von Bedeutung. Ein einfaches Lächeln kann zwischen Ihnen und Ihrem Gegenüber bereits für Entspannung sorgen – und Ihnen sogar zu neuen Freundschaften verhelfen. Versuchen Sie, beim Reden zu lächeln, aber natürlich nur, wenn Sie nicht gerade über ein besonders trauriges oder ernstes Thema sprechen.

Ihre „englische“ Körpersprache können Sie sehr gut üben, indem Sie sich beim Sprechen im Spiegel beobachten. Sehen Sie sich englische Fernsehserien oder Filme an und versuchen Sie, das Gebaren der Charaktere zu imitieren. So lernen Sie viel über Körpersprache und können die Mimik und Gestik, die Sie für angemessen halten, in Ihre eigenen Gespräche einfließen lassen.